Kausalität und ihre Sklaven

Der Merowinger (Matrix Reloaded) konnte es nicht treffender sagen,

"Kausalität, es gibt kein Entrinnen davor, wir sind für alle Zeit ihre Sklaven unsere einzige Hoffnung,unser einziger Frieden ist es zu verstehen, das Wieso zu verstehen. Das Wieso ist die Wahre Quelle der Macht, ohne es sind sie machtlos und darum kommen sie auch zu mir ohne das Wieso, ohne Macht. Ein weiteres Glied in der Kette."

Kurz jeder Schritt erzeugt den Nächsten und wer weis, wieso er den Schritt gemacht hat, weis auch wohin es gehen wird. Natürlich könnte man jetzt lange Reden über Freien Willen, Kausalität und Ähnliches schwingen. Das möchte ich hier aber nicht. Passiert aber trotzdem, unausweichlich.

Ich möchte in erster Linie diesen Satz in Erinnerung rufen. Denn es stimmt, oder etwa nicht? Im nachhinein sehen wir die Dinge klar und deutlich vor uns liegen. Egal welches Ereignis in unserem Leben, alles hat einen Schritt davor, einen Ursprung. Und so kann man die Kette verfolgen, bis wohin auch immer.

Viele Dinge, die der Urspung großen Ärgers sind, sind eigentlich nur die Wirkung eines anderen Ursprunges. Jetzt muss ich drauf achten das meine Gedanken sich nicht verdrehen und am Schluss nur Quark rauskommt. Dinge die mich so richtig auf die Palme bringen sind, näher betrachtet, nur das Ergebnis einer Sache, für die ich gar nichts kann, trotzdem betrifft es mich irgendwie, seltsam. Und sobald ich den Ärger "weitergebe", bin ich nur ein weiteres Glied in einer Kette, die sich durch das Leben von so Vielen zieht.

Also was tun? Die Kette unterbrechen? Ist das überhaupt möglich? Können wir die Kette umleiten? Oder ist das sowieso schon von Anfang klar das wir so handeln?

...Ich habe Kopfweh.