Anti-Wahrnehmung
So viele Eindrücke; Tag für Tag ziehen dutzend Taten an mir vorbei, hunderte Ansichten, tausende Möglichkeiten und warscheinlich noch mehr Gedanken. Nicht einmal die Hälfte davon kann ich festhalten, sie kommen und sind auch schon wieder weg.
Meine fünf Sinne, sogar der Sechste, sind voll beschäftigt mit all den Informationen klar zu kommen. Und wenn dann mal wieder weniger los ist, entspannt man sich kurz, doch Augenblicke später merkt man wie sehr man doch Action braucht. Der Mensch ist nicht glücklich wenn ihm langweilig ist.
Oft merke ich aber wie das Erlebte im nachhinein unreal erscheint. Das liegt daran das man dem Augenblick zuwenig Achtsamkeit zugewendet hat, ohne richtig wahrzunehmen. Die Aufmerksamkeit immer bei der Sache halten ist schwer, aber nicht unmöglich.
"Achtsamkeit, die zum Verständnis des Leidens und seiner Auflösung führen kann." heißt es im Buddhismus.