Kein Weg zurück, mach dich auf

An meinem alten Trainingsplatz stehen kaum noch Bäume. Früher war hier ein dichter Wald, dornige Büsche, starke Bäume und ein weicher und trockener Boden.

Jetzt wird hier Platz für ein Wohngebiet gemacht, ich weis noch wie ich auf den gefällten Bäumen trainiert habe. Heute alles kahl und sauber.

Schade, hier hängen viele Erinnerungen, viel Schweis in der Luft. Auf dem alten Steinkreis mache ich ein paar Übungen; Gute Geister umgeben mich.

Warmer Schweis perlt von meiner Stirn, noch immer gibt es hier so viele Mücken die ich damit anlocke; ein Lächeln das Zufriedenheit und Melancholie ausdrückt breitet sich auf meinem Gesicht aus.

Ein Baum hat noch Spuren von einer Kampftechnik, der Ärmste hat einiges mitgemacht. Wann Er wohl weichen muss?

Langsam wird es kühl, ich ziehe den Reisverschluss meiner Jacke zu. Lockerer Wind streicht ruhig über die Bäume, er sagt ihnen "alles wird gut".

Ich mache mich auf den Weg zurück und werfe noch einen kurzen Blick zurück. Die Geister der Vergangenheit ruhen, sie haben ihre Taten vollbracht. Auf dem Weg, der mit Schweis, Schmerz und sogar Blut geplastert ist, haben sie mich gestärkt; begleitet.

Stärke, heute nicht mehr wichtig, unbedeutend, belanglos. Ich bin Stark.