Die Lust am Schreiben

Glaube ich habe endlich wiederentdeckt was mich Anfangs zum Schreiben gebracht hat. Es ist nicht mal die eigentliche Lust am Schreiben, die ist sekundär und taucht erst viel später auf. Es ist viel mehr das Aufräumen im Kopf der Antrieb für alles.

Neben den hundert Ideen, die mir am Tag kommen, sind dutzende Projekte die man realisieren will, zig Projekte die am Laufen sind und Input wollen und unzählige schemenhafte Gedankenfetzen die zu klein sind um sie aufzuschreiben aber zu groß um sie zu vergessen. Geschüttelt nicht gerührt. Aber was will man machen? die Festplatte löschen geht schlecht, selbst mit der nötigen Menge an Rauschmitteln würde man nur eine temporäre Störung hervorrufen. Also raus damit. Gedanken die es nicht zu ganzen Texten schaffen landen meist bei Twitter oder auf einer Todo Liste.

Das ist auch der Grund warum viele der Projekte im Netz sich zu Tode langweilen, da sie nicht Produkt eines kontinuierenden Gedankenflußes sind, sondern einzelne Gedanken welche sich grundsätztlich erstmal ausdrücken wollen. Einfach um Platz zu schaffen für Neues, für Altes... für Leeres.