Das Parfüm
Den ersten Kontakt mit dem Buch hatte ich Sommer 2006, meine damalige Freundin hatte es zu der Zeit rumliegen und selbst auch nur zähes Interesse es zu lesen. Wie es genau kam weiß ich jetzt nicht mehr, aber irgendwann hatte ich mal kurz Zeit und las die ersten Seiten, mehr aber auch nicht. So hat es sich dann ergeben das wir das Buch zu zweit gelesen haben, abwechselnd dann dem Anderen vorgelesen wann immer Zeit dafür war.
Erst jetzt, 2 Jahre später, hab ich mir das Buch selbst besorgt. Es ist ein komisches Gefühl es zu lesen, ab und zu passiert es das mich eine Seite zurück ins Jahr 2006 wirft. An die verschiedensten Orte, je nachdem wo ich gerade vorgelesen habe. So fesselnd die Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille auch ist, das ist es nicht was mich am Lesen hält. Es ist der Flashback den ich bekomme wenn ich das Buch sehe. War schon eine verrückte und tolle Zeit, das Buch ist quasi meine Zeitmaschine zurück.

Der Film war eher mässig, war auch kaum möglich die Komplexität der Gedankenzüge und Emotionen auf die Leinwand zu bringen. Die meisten Leute verstehen die Beweggründe und die Motivation des verdrehten Hauptcharakter nicht. Manche Bücher... manche Dinge... viele Dinge sollten einfach nicht verfilmt werden.
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