iVegetarier - Das wars dann wohl
Es ist soweit, der November ist vorbei und damit auch mein Projekt "Vegetarischer Monat". Das ich wirklich durchgehalten hab, überrascht mich sogar ein wenig. Kommen wir zum abschließenden Fazit und Erfahrungsbericht.
Vegetarisch essen ist, das kann man gleich an erster Stelle sagen, gar nicht so schwer. Wichtig ist das man sich, mit dem Gedanken auf Fleisch, nicht verrückt macht. Das hab ich ja schon in den anderen Artikeln erwähnt. Umso leichter fällt es, wenn man wirklich umsteigen will und kaum einen Gedanken daran verliert. Wer bedenken hat, oder sich unsicher ist, meine Empfehlung ist erstmal den Fleischkonsum langsam (wöchentlich) zu reduzieren.
Ein Aspekt der mir sehr wichtig war, ausprobieren ob es einen Einbruch bei starker sportlicher Aktivität gibt. Hier kann ich sagen, bei richtiger Ernährung kann man seinen Körper auch mal schinden. Als vegetarischer Sportler sollte man in erster Linie darauf achten die nötige Menge an Fett und Eiweiß zu sich zu nehmen. Bedenken in Richtung Vitaminmangel haben sich nicht bewahrheitet, das kann entweder an der kurzen Zeit oder aber am erhöhten Anteil Gemüse liegen
Das "Auf die Ernährung" achten ist ein Prozess der nicht von heute auf morgen geschieht, viel mehr muss man sich anfangs immer wieder in den Gedanken bewusst in den Kopf rufen. Nach und nach festigt sich dann dieser Gedanke, wichtig ist immer wieder zu hinterfragen was esse ich da. Wenn man sich mal überwunden hat vegetarisch zu leben, ist man schon sehr ernährungsbewusst denke ich.
Man kommt also auch ganz gut ohne Fleisch durchs Leben, sollte es aber nur machen wenn man sich auch sicher ist. Wer gern Fast-Food isst, wird da nicht glücklich mit. Wenn es mehr Vegetarier geben würde, gäbe es sicher auch (mehr) vegetarische Fast-Food Ketten. Anstatt Burger King gibt es halt dann den Bio King :)
Wie's jetzt weiter geht? Nun, also ich denke ich bleibe vorerst Vegetarier. Bin nur noch am überlegen ob ich mir davor noch den "Fleisch Overkill" geben soll, oder es bei einem fließenden Übergang belasse. Vielleicht findet sich ja auch ein gesunder Mittelweg den ich beschreite. Jeder sollte selber wissen was für sich das Beste ist, aber einfach nur das hinnehmen was alle tun sollte man nicht.
Zum Schluss fällt mir noch kleine eine Songzeile von Tupac Shakur ein die hier glaube ich rein passt.
let's change the way we eat let's change the way we live
and let's change the way we treat each other